Effizient oder Effektiv? Best Practice oder Neubildung?

Kaum verloren wir das Ziel aus den Augen, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.

(Mark Twain)

Effizienz oder Effektivität ist eine strategische Herausforderung für die Unternehmensführung. Das Richtige richtig machen bedeutet im Übergang in vernetzte Systeme eine neue Kulturbildung. In der Praxis erkennen wir die unbewussten Bewertungen mit dem daraus resultierenden Glauben an sich und das was man tut.


Die eigene Unsicherheit an die Leistungsfähigkeit obliegt den Effektivität-Anhängern. Die meisten Menschen reagieren bei Veränderungsdruck zumeist mit dem Versuch, die Leistung im Rahmen bestehender Funktionalität zu verbessern. Notwendige Musterwechsel sind für diese Überzeugungen zu riskant.

Wir nehmen die Konsequenzen des Übergangs erst nach und nach wahr.

Die Folgen der exponentiell verlaufenden globalen Vernetzung von Wirtschaft, Technik und Kultur werden derzeit nicht im gleichrangigen Mindset beachtet.

Globalisierung der Wirtschaft und Digitalisierung der Arbeitswelten erfährt eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit. Kulturbildung wird in diesem Zusammenhang so gut wie komplett vernachlässigt. Die Politik hat ebenso wenig eine Verständnis für die einhergehenden Veränderungen in der Gesellschaft und den sich neu gebildeten Mustern.

Kultur ist Produkt und Ursache menschlichen Denkens u d Handelns. Kultur ist einerseits das mit der Zeit entstandene Ergebnis der Summe aller Aktivitäten in einer Gemeinschaft und andererseits der selbstverständliche Rahmen, der den Aktivitäten der einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft eine einheitliche Richtung gibt.


Um Fehlverhalten zu vermeiden, müssen die zwei Arten von Veränderungen getrennt betrachtet werden.


Effektivität im Sinne von Musterwechsel

Effizienz im Sinne der Funktionsoptimierung

Benchmark, KPI, Controlling

Wie werden Systeme und Geschäftsmodell motiviert und belohnt? Ist uns der eigene blinde Fleck unseres unbewussten Handeln klar? Unternehmensführung und Unternehmensentwicklung ist immer auch ein Selbstentwurf, der sich in Gestalt von Metamorphosen zeigt. Die Eigendynamiken der Entwicklung sozialer Systeme zeigen uns, dass Chancen und Beschränkungen in einem haben.


In jeder Krise ist das Beste gefordert. Mutiges Entscheiden und Handeln, um uns zu verwirklichen und zu entfalten, sowie die Schwächen, Verführungen und Unkorrektheiten, die gerade aus Angst und Verunsicherung geweckt werden. Somit lohnt es sich in oder vor Krisen die Sichtbarmachung der eigenen Licht und Schattenseiten zuzulassen, um einen Bewusstseinskatalysator als wirksamen Evolutionsmotor zu nutzen.

Prozessmusterwechsel herausarbeiten und erfolgreich managen


Manchmal verbieten oder untersagen wir uns das Neue und verzichten lieber auf eine mögliche Weiterentwicklung, als uns durch den Übergang verunsichern zu lassen.

Um in globalen Märkten auf Dauer bestehen zu können, reicht es zweifellos nicht mehr aus, sich einfach nur mehr anzustrengen. Wir brauchen Kreativität und Innovationskraft und darüberhinaus die Fähigkeit, alte Zöpfe abzutrennen.

Veränderungen scheitern an der Unternehmenskultur

Mit unseren Projekten visualisieren wir Kulturen. Wir visualisieren hier mehrere Zeitpunkte. Diese können in der Vergangenheit liegen, denn hier nochmals etwas reflektierte werden soll. Unbedingt erscheint es wichtig, das heute, in planbare und voraussehbare Zukunft, sowie das Ideal einzubeziehen. Hieraus ergibt die ein Spannungsbogen. Mit der Visualisierung gibt somit die evaluierte Lösungslandkarte für die eigene Zukunft.

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